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Edelstahl schwärzen

 

Edelstahl chemisch schwärzen oder umgangsprachlich Brünieren genannt, dabei werden die Werkstücke in eine alkalische Lösung getaucht, in diesem Prozessschritt bildet sich auf dem Edelstahl eine schwarze Schicht aus Oxiden und Sulfiden aus.

 

Die Oberfläche wird somit schwarz eingefärbt, leicht matt und daher reflexionsmindernd. Die Oberfläche wird in der Regel geölt, auf Wunsch kann dieser Prozessschritt natürlich auch weggelassen werden. Die Einsatzgebiete des schwärzens von Edelstahl liegen im Werkzeugbau, Maschinenbau und Automobilindustrie, genauso aber findet die Beschichtung in Optischen Geräten verwendung.

Chemisch Nickel

Die chemisch Nickel-Schicht wird außenstromlos in einem chemischen Prozess durch Reduktion abgeschieden. Die Abscheidung ermöglicht maßhaltige Beschichtungen auf nahezu allen Metallen und Metalllegierungen, sogar Innenbeschichtungen sind bis zu einem gewissen Grad realisierbar.

Der Phosphoranteil ist maßgeblich für die Schichteigenschaften verantwortlich. Phosphorkonzentrationen von 10 % stehen für eine gute Korrosionsbeständigkeit. Der Verschleißschutz von chemisch Nickel bzw. Nickel Phosphor (NiP) steigt mit abnehmendem Phosphorgehalt und kann über entsprechende Phosphorgehalte und eine Wärmebehandlung weiter optimiert werden (bis 1000 HV). Die maßhaltige Beschichtung ist zugleich sehr verschleißfest, d. h. die chemisch Nickel-Oberfläche sorgt auch für einen hohen Verschleißschutz. Auch der Korrosionsschutz ist sehr hoch.

PTFE Nickel

Dieses Verfahren verleiht den behandelten Teilen spezifische und funktionelle Eigenschaften:

Bei dem Beschichtungsprozess der Nickel PTFE Schicht werden PTFE-Partikel mit einem Durchmesser von 0,2 bis 0,3 µm homogen in der Chemisch-Nickelschicht angebracht.

Durch den Einbau des Trockenschmiermittels PTFE in Kombination mit Nickel-Phosphor bieten die Nickel-PTFE-Schichten eine sehr gute Alternative, um Verschleiß- und Abriebprobleme zu vermeiden. Mit Werten in einer Größenordnung von 0,05 hat PTFE einen sehr niedrigen Reibungskoeffizienten.

Die Verschleiß- und Abriebeigenschaften der Nickel PTFE Schicht werden durch die Kombination der Eigenschaften beider Materialien bestimmt:

Härte und Schmierfähigkeit werden durch die Nickel-Phosphor Legierung erhalten,
der niedrige Abriebkoeffizient durch die PTFE Partikel.

- Korrosionsschutz
Die Chemisch-Nickelschicht als Grundlage dient dem Korrosionsschutz und die Schichtdicke wird durch die Kundenspezifikation bestimmt. Die wasserabstoßende Eigenschaft der Nickel PTFE Schicht erhöht die gesamte Korrosionsfähigkeit der Schicht.

Anwendungen

  • Trockenschmierung
  • Reibungsverringerung
  • Antihaftschicht
  • Verbesserung der Verschleißbeständigkeit
  • Abstoßen von Wasser und Schmutz

Schwarzchrom

Bei diesem Verfahren werden während der Abscheidung in die galvanisch erzeugte Chromschicht Chromoxid- und Chromhydroxidpartikel eingelagert. Hierdurch entsteht einerseits eine tiefschwarze Farbe, andererseits bleiben die metallischen Eigenschaften erhalten: Gute Wärmeleitfähigkeit, elektrisch leitfähig, metallischer Glanz. Allerdings liegt die Härte niedriger als beim klassischen Chrom, so daß Schwarzchrom eine höhere Schichtdicke erfordert.Schwarzchrom wird üblicherweise auf einer Nickelzwischenschicht abgeschieden. Beim Galvanisieren entsteht auf dem Schwarzchromüberzug eine griffempfindliche Rußschicht, die durch Ölen beseitigt werden kann.

Schichteigenschaften:

  • Tiefschwarze gleichmäßige Farbe
  • gute Wärmeleitfähigkeit
  • guter Korrosionsschutz
  • elektrisch leitfähig
  • hohe Temperaturbeständigkeit (bis ca.600°C)

Einsatzbeispiele:

Aufgrund seiner hohen Temperaturbeständigkeit und guten Wärmeleitfähigkeit wird Schwarzchrom bei Automobil- und Motorradteilen (Abgaskrümmer, Endböden und Endrohrblenden) und Sonnenkollektoren eingesetzt.

Bei der Optik und Feinmechanik findet Schwarzchrom oft dann Verwendung, wenn Passungen eingehalten werden müssen und Gewinde nicht mit Lack verklebt werden dürfen.

Im Bereich der Elektrik und Elektronik wird Schwarzchrom immer dann eingesetzt, wenn sowohl eine schwarze Oberfläche als auch eine gute elektrische Leitfähigkeit gefordert werden, wie bei sichtbaren Kontakten von Autoradios oder bei Sichtfenstern von pyrolytisch zu reinigenden Mikrowellenherden. Eine weitere interessante Anwendung ist die Verbesserung der Lackhaftung auf metallischen Grundwerkstoffen durch Schwarzchrom.

SchwarzchromSchwarzchrom

Die Entwicklung der Zink-Nickel Überzüge resultiert aus den steigenden Anforderungen, insbesondere der Automobilindustrie, bezüglich des Korrosionsschutzes gegen Temperatur-, Streusalz- und Klimabelastungen. Zink Nickelbeschichtungen kommen immer dann zum Einsatz, wenn die klassische galvanische Verzinkung durch hohe Temperaturen oder aggressive Umweltbedingungen überfordert ist. Die Nickel Einbauraten liegen bei ca. 10-15%. Die Zink Nickel Oberfläche bietet höchsten Korrosionsschutz und ist thermisch sehr gut belastbar, bis zu 120 °C. Zum Einsatz kommt die Oberflächenveredelung in der Regel auf Stahl, Stahlguss.
Zink-Nickel beschichten wir nach folgenden Normen: VW TL 244, DBL 8451, Opel GME 00252, GMW 0047, BMW GS 90010 und DIN 50962.

Cr VI freie Nachbehandlungen für Zink-Nickel-Oberflächen

  • Passivierungen können in schwarz oder transparent aufgrbracht werden.
  • Versiegelungen oder Top Coats sind optional möglich, aber nicht immer nötig. Es werden verschiedene Systeme zum Einsatz gebracht, auch mit Gleitmittelzusätzen.
  • Konservierungen von unbeschichteten Innenbereichen, wie z. B. an Rohrleitungen, aber auch Wärmebehandlungen Tempern zum Wasserstoffentzug im Anschluss an den Beschichtungsprozess komplettieren unser Angebot.

Alumimium BeizenAlumimium Beizen

Der Werkstoff Aluminium wird seit Jahren in zunehmendem Maße in der Automobil-industrie eingesetzt. Als Blechformteil oder als Gusswerkstoff haben sich in den letzten Jahren die Einsatzbereiche in den unterschiedlichsten Legierungsvarianten vervielfacht. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen CO2-Diskussion und dem Vorteil der Gewichtsersparnis gegenüber Stahl, wird Aluminium weiterhin an Bedeutung gewinnen.

Die werkstoffspezifischen Eigenschaften von Aluminium verlangen oftmals spezielle Oberflächenbehandlungsverfahren, die eine weitere Verwendung überhaupt erst ermöglichen. Hier nimmt die Technologie des Beizpassivierens einen besonderen Stellenwert ein.

Als Vorbehandlung vor dem Lackieren, vor dem Schweißen oder vor dem Verkleben hat sich das Beizpassivieren am Markt durchgesetzt. Die speziellen Anforderungen an die Sauberkeit und Wasserbenetzbarkeit der behandelten Oberflächen lassen sich in unserem Prozessdurchlauf erzielen.

 

 

 

 

Galvanisch Verzinken

 

Schüttgut VerzinkenSchüttgut Verzinken

 

Das Verzinken ist eines am häufigsten angewandte Verfahren der galvanischen Oberflächenbehandlung. Sie sichert Stahlteile vor zerstörenden korrosiven Einflüssen. Sowohl in der Automobilindustrie als auch in vielen anderen Bereichen der Wirtschaft, wo es auf hohe Korrosionsbeständigkeit ankommt, spielt diese Technologie eine große Rolle. Wir können ein breites Spektrum von Stahlsorten, auch Gusseisen und Sintermetall, galvanisch verzinken und Passivieren. Die Bearbeitung erfolgt im Trommel oder im Hängeverfahren.Zur Steigerung des Korrosionsschutzes wird die abgeschiedene Zinkschicht Passiviert.
Die Passivierungslösungen erzeugen optisch unterschiedliche Passivschichten, die den Korrosionsschutz unterschiedlich verstärken. Die Konversionsschichten durch Passivieren oder Chromatierten bilden zusätzlich einen sehr guten Haftgrund für nachfolgende Bearbeitungen wie z.B Lackieren.Die Zinkschicht kann von glänzend bis matt abgeschieden werden. Durch eine nachfolgende Versiegelung (polymere Versiegelung oder Nanoprodukte) kann der Korrosionsschutzwert noch gesteigert werden. Diese Schutzschicht unterbindet den Korrosionsstrom, solange sie unverletzt ist.Je nach Art der Passivierung und zusätzlichen Versiegelung lassen sich unterschiedliche Korrosionsbeständigkeiten >168h bis Weißrost und >360h bis Rotrost erreichen.